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erneut zahlreiche Medaillen, mehrere Distriktmeistertitel und viele persönliche Bestzeiten feiern. Neu in diesem Jahr: statt wie gewohnt im 50-Meter-Becken in Seraing fanden die Meisterschaften diesmal auf der Kurzbahn in Bastogne statt.

Eine Besonderheit dieser Wettkämpfe ist die Wertung: Die Medaillen werden jahrgangsweise vergeben, während die Distriktmeistertitel für eine Kategorie aus jeweils zwei Jahrgängen ermittelt werden. Deshalb kann ein Schwimmer zwar Jahrgangsgold gewinnen, aber dennoch den Distriktmeistertitel verpassen. Umso bemerkenswerter sind die Leistungen der SSSV-Schwimmer, die sich in einem starken Teilnehmerfeld behaupteten.

Für neun SSSV-Schwimmer waren die Distriktmeisterschaften eine Premiere: Juna Duprez, Paulina Stellmann, Julie Crasson, Sebastian Dabrowski, Piet Neuberg, David Schommer, Michelle Lentz, Lotta Hilgers und Haley Heck sammelten erstmals Erfahrungen bei diesem Wettkampf.

Für Juna Duprez und Paulina Stellmann stand dabei vor allem das Sammeln weiterer Wettkampferfahrung im Mittelpunkt. Juna erreichte zweimal den fünften Platz, Paulina zweimal den sechsten. Sebastian Dabrowski belegte einen guten elften Platz. Julie Crasson überzeugte mit gleich vier neuen Bestzeiten und Platzierungen zwischen Rang neun und zwölf: Sie wurde Neunte, Zehnte, Elfte und Zwölfte.

Auch Piet Neuberg zeigte eine gute Leistung und belegte über 100 Meter Schmetterling den sechsten Platz. Michelle Lentz beendete sämtliche Rennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Besonders stark war ihr vierter Platz über 100 Meter Schmetterling. Über 50 und 100 Meter Freistil kam sie jeweils auf Rang fünf. Lotta Hilgers verbesserte ihre Bestzeiten gleich zweimal und erreichte ebenfalls zweimal den sechsten Platz. Haley Heck gelang ein besonders beeindruckendes Ergebnis: In ihren sieben Rennen stellte sie sieben neue persönliche Bestzeiten auf und erreichte zudem mehrere Top-Ten-Platzierungen. David Schommer durfte sich über einen Podestplatz freuen: Über 100 Meter Schmetterling gewann er die Bronzemedaille.

Auch Leevi Endres bewies seine starke Form. In vier Rennen stellte er vier neue persönliche Bestzeiten auf – und das, obwohl einige seiner bisherigen Bestmarken erst knapp eine Woche alt waren.

Ein herausragendes Wochenende erlebte Noé Frauenkron. Zwar blieb ihm der Distriktmeistertitel verwehrt, da er innerhalb seiner Kategorie dem jüngeren Jahrgang angehört, seine persönliche Bilanz fiel jedoch umso beeindruckender aus: In allen neun Rennen verbesserte er seine Bestzeit. Über 1500 Meter Freistil gelang ihm dies sogar auch auf der Zwischenzeit über 800 Meter. Neun Starts bedeuteten für Noé zugleich neun Podestplätze: Am Ende standen vier Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedaille zu Buche. Besonders freute er sich über das Mistral-Abzeichen über 25 Meter, dessen geforderte Zeit er sogar in mehreren Rennen unterbieten konnte.

Laurence Schwall musste sich diesmal zwar ohne neue persönliche Bestzeit zufriedengeben, überzeugte aber mit einer makellosen Medaillenbilanz. In vier Rennen gewann sie vier Medaillen: Über 100 Meter Schmetterling holte sie Gold und sicherte sich zugleich den Distriktmeistertitel. Über 50 und 400 Meter Freistil wurde sie jeweils Zweite, über 100 Meter Freistil Dritte.

Auch Luca Frauenkron trumpfte in seiner Spezialdisziplin 200 Meter Brust auf und durfte sich als Distriktmeister feiern lassen. Darüber hinaus gewann er Silber über 100 Meter Brust und Bronze über 200 Meter Rücken – eine weitere erfreuliche Überraschung.

Luca Jacob sorgte über 50 Meter Freistil für ein echtes Ausrufezeichen: Mit einer starken Zeit von 26,17 Sekunden wurde er Distriktmeister. Damit fehlten ihm lediglich sechs Hundertstelsekunden zum Klubrekord von Matthias Huppertz. Auch über 100 Meter Freistil wusste Luca zu überzeugen und sicherte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit die Silbermedaille.

Raphaël Urbain knüpfte ebenfalls an seine starken Leistungen an. In sechs Rennen wurde er gleich viermal Distriktmeister: über 100 Meter Freistil, 100 und 200 Meter Rücken sowie 100 Meter Lagen. Dazu kamen Silber über 100 Meter Schmetterling und Bronze über 50 Meter Freistil. Über 200 Meter Rücken sicherte er sich außerdem das Trident-Abzeichen, das den früheren Anforderungen für das Abzeichen „Junger Hai“ entspricht. Auch 2 neue Klubrekorde stellt er auf : er schlägt den von Matthias Huppertz in 100 Rücken und seinen eigenen in 200 Rücken.

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