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Medaillen und Titel bei den Frankophonenmeisterschaften für die SSSV

An den Wochenenden des 7. und 8. Februar in La Louvière sowie des 14. und 15. Februar in Charleroi standen die Frankophonenmeisterschaften auf dem Programm. Während bei den Jugendmeisterschaften in La Louvière zwei Athleten der SSSV am Start waren, reiste das Team für die Offenen Meisterschaften mit fünf Schwimmern und einer Schwimmerin nach Charleroi. In La Louvière wurde nach Jahrgängen gewertet. In Charleroi ging es in den Vorläufen am Morgen nicht nur um die Qualifikation für die offenen Finals, sondern gleichzeitig um die Medaillenwertungen pro Jahrgang bei den 15- und 16-Jährigen sowie pro Kategorie bei den 17- bis 18-Jährigen und den Aktiven ab 19 Jahren.

In La Louvière vertraten Noémie Dobbelstein (Jahrgang 2015) und Noé Frauenkorn (2013) die Vereinsfarben. Für Noémie standen am Samstag gleich vier Rennen auf dem Programm. Sie belegte in ihrem Jahrgang einen starken achten Platz über 100m Schmetterling und wurde Elfte über 100 m Rücken. Zudem stellte sie über 100m Freistil und 200m Lagen neue persönliche Bestzeiten auf.

Noé Frauenkorn hatte im Vorfeld krankheitsbedingt keine optimale Vorbereitung absolvieren können und erreichte daher nicht ganz sein gewohntes Leistungsniveau. Dennoch schwamm er auf einen guten zehnten Platz über 50 m Brust, wurde Zwölfter über 50 m Rücken und belegte Rang 13 über 100 m Brust. In Charleroi durfte er zusätzlich über die 1500 m an den Start gehen. Dort bestätigte er seine Bestzeit aus dem Kurzbahnbecken und sicherte sich eine verdiente Bronzemedaille in seinem Jahrgang.

Als einzige SSSV-Schwimmerin war Laurence Schwall in Charleroi vertreten. Sie gewann Bronze in ihrem Jahrgang über 50 m Rücken, wurde Vierte über 200 m Rücken und Fünfte über 100 m Schmetterling. Bei ihrer ersten Teilnahme an den Offenen Meisterschaften reichte es noch nicht für einen Finaleinzug, sie sammelte jedoch wertvolle Erfahrung auf diesem Niveau.

Luca Frauenkorn sorgte in Charleroi für einen weiteren Höhepunkt: Über 50 m Brust schwamm er persönliche Bestzeit und wurde Vize-Frankophonenmeister seines Jahrgangs. Über 100 und 200 m Brust musste er sich jeweils denkbar knapp mit dem vierten Platz zufriedengeben, wobei er auch über 100 m eine neue Bestmarke setzte.

Jonas Colonerus (2010) platzierte sich ebenfalls in den Top Ten: Er wurde Siebter über 50 m Brust und Achter über 100 m Rücken. Sein Bruder Daniel Colonerus (2008) erreichte bei den Junioren Platz 15 über 50 Schmetterling und wurde 19. über 100 m Freistil.

Ein besonders umfangreiches Programm hatte sich Raphaël Urbain am Samstag vorgenommen. Mit fünf Starts wurde er für seinen Einsatz belohnt. Über 100 m Rücken gewann er Silber in seiner Kategorie und wurde Fünfter über 400 m Freistil sowie Siebter über 200 m Lagen. Über 100 m Rücken qualifizierte er sich zudem für das A-Finale der Offenen Klasse und belegte dort Rang acht. Über 200 m Lagen erreichte er das B-Finale und schloss die Offene Wertung als 13. ab. In 400 Freistil schlägt er den Klubrekord von Dominic Classen.

Am Sonntag setzte er bewusst auf weniger Rennen und mehr Qualität – mit großem Erfolg. Über 400 m Lagen holte er erneut Silber in seiner Kategorie und qualifizierte sich für das Finale. Über 50 m Rücken wurde er Neunter. Seinen größten Triumph feierte er jedoch über 200 m Rücken: Als Schnellster seiner Kategorie sicherte er sich den Titel des Frankophonenmeisters. Im anschließenden A-Finale schlug er als Zweiter an und durfte sich zusätzlich Vize-Frankophonenmeister der Offenen Klasse nennen, hier schlägt er seinen eigenen Klubrekord (von Januar).

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