Persönliche Bestzeiten, Klubrekorde und jede Menge Spaß
Bei der Dernière Chance, die die SSSV traditionell Ende Dezember im St. Vither Schwimmbad organisiert, stand noch einmal alles im Zeichen von Bestzeiten, Rekorden und guter Stimmung. Zwar folgten in diesem Jahr nur wenige auswärtige Vereine der Einladung (Verviers, Herve und Aachen), doch die Leistungen der Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich mehr als sehen lassen. Da zum 1. Januar die Altersklassen wechseln, nutzten viele Athletinnen und Athleten die letzte Gelegenheit, um sich noch ein Abzeichen oder sogar einen Klubrekord zu sichern. Mit 27 Schwimmerinnen und Schwimmern stellte die SSSV erwartungsgemäß das größte Team.
Schon die ersten Rennen sorgten für echte Highlights: Über 50 Meter Freistil purzelten gleich drei Klubrekorde. Bei den 14-jährigen Mädchen verbesserte Laurence Schwall mit starken 28“94 die bisherige Bestmarke von Zoé Backes (29“08). Ebenfalls bei den 14-jährigen Jungen setzte Luca Jacob mit 27“58 einen neuen Rekord und unterbot damit die Zeit von Matthias Huppertz (27“66). Bei den 17-jährigen Jungen schließlich war Daniel Colonerus an der Reihe: Mit 25“94 war er genau eine Hundertstelsekunde schneller als Matthias Müller. Laurence Schwall legte später noch nach und stellte auch über 400 Meter Freistil mit 4’51“38 einen neuen Klubrekord auf – die alte Marke von Laura Argun (4’52“24) war damit Geschichte.
Auch der Nachwuchs zeigte tolle Leistungen. Bei den „Entchen“ schwammen Julie Crasson (2016) sowie die 2015er Marla Endresund Chiara Simon, die erstmals an einem Lizenzwettkampf teilnahm, zu guten Bestzeiten und Medaillen. Michelle Lentz (2015)wagte sich erstmals an die 400 Meter Freistil und überzeugte mit insgesamt drei Bestzeiten in vier Rennen. Gemeinsam konnten diese vier Schwimmerinnen zudem zweimal in der „Entchen“-Staffel antreten. David Schommer absolvierte seine ersten 200 Meter Freistil und erzielte ebenfalls mehrere neue Bestzeiten.
Der Jahrgang 2013 ist in der SSSV ganz besonders stark vertreten. Ayda Zewen und Haley Heck schwammen mehrere Strecken zum ersten Mal und erzielten dabei gute Zeiten. Anna Weidmann verbesserte sich in allen vier Einzelrennen, Lucy Chavet stellte in drei Rennen drei neue Bestzeiten auf, Djoulde Diallo konnte sich in zwei Starts steigern und Noé Frauenkron verbesserte gleich dreimal seine persönlichen Bestmarken.
Bei den 2012ern musste Megane Bach krankheitsbedingt auf Top-Leistungen verzichten. Leevi Endres hingegen verbesserte sich in allen vier Rennen, Tialda Mes in zwei Starts. Ella Fonk schwamm in allen vier Rennen Bestzeit, Hanna Leuschen konnte sich über 50 Meter Freistil steigern.
Luca Frauenkron beendete den Tag mit drei neuen Bestzeiten, während Luca Jacob nach seinem Klubrekord versuchte, im 200-Meter-Freistil-Rennen auf den ersten 100 Metern die Minutenmarke zu knacken – ein Ziel, das er nur knapp verpasste. Jonas Colonerus hatte dabei mehr Erfolg: Mit einer Zwischenzeit von 59“12 unterbot er die Minute und schwamm auf den 200 Metern zudem persönliche Bestzeit.
Wie immer bildeten die Staffelrennen den stimmungsvollen Höhepunkt beider Abschnitte. In der 4×50 Meter Freistil Mixed-Staffelstellten Daniel Colonerus, Raphaël Urbain, Lara Urbain und Laurence Schwall mit 1’52“31 nicht nur den Klubrekord in der Kategorie 19 Jahre+, sondern gleich auch den Alltime-Klubrekord auf. In der 4×50 Meter Lagen Mixed-Staffel folgte der nächste Rekord: Daniel Colonerus, Raphaël Urbain, Hanna Leuschen und Ella Fonk verbesserten mit 2’11“37 die Klubbestmarke in der Kategorie 17–18 Jahre.
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