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Am zweiten Wochenende der Belgischen Meisterschaften in Antwerpen gingen die Jahrgänge 2011 und 2010 sowie die Kategorien 2008–2009 und 2007 und älter an den Start. Die SSSV war diesmal mit einer Schwimmerin und zwei Schwimmern vertreten. Trotz des kleineren Teams konnten sich die Leistungen erneut sehen lassen.

Im Gegensatz zum ersten Meisterschaftswochenende werden die Medaillen in diesen Altersklassen nicht direkt nach den Vorläufen vergeben, sondern in Finalläufen ausgeschwommen. Aufgrund des engen Zeitplans finden jedoch nur zwei Finals pro Disziplin statt: eines für die Jahrgänge 2011 und 2010 sowie eines für die Jahrgänge 2009 und älter. Damit qualifizieren sich pro Kategorie lediglich die vier Zeitschnellsten für das Finale.

Maria Zuideveld (Jahrgang 2011) hatte sich für sechs Rennen qualifiziert. Ihr bestes Ergebnis war ein hervorragender 10. Platz über 100 Meter Rücken. Hinzu kamen Rang 14 über 200 Meter Rücken sowie zwei 15. Plätze über 50 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling, wobei sie über die diese beiden 50m-Strecken eine neue persönliche Bestzeit (im 50m Becken) aufstellte. Auch über 100 Meter Freistil und 50 Meter Rücken erreichte sie mit zwei Top-30-Platzierungen starke Ergebnisse.

Luca Frauenkron (Jahrgang 2011) hatte sich für die 200 Meter Brust qualifiziert. Dort stellte er eine neue persönliche Bestzeit im 50-Meter-Becken auf und belegte den hervorragenden 8. Platz seines Jahrgangs. Mit dieser Leistung erfüllte er außerdem die Anforderungen für das Trident-Abzeichen und erreichte damit eines seiner großen Saisonziele.

Raphaël Urbain hatte sich für fünf Rennen qualifiziert. Auf einen Start über 400 Meter Lagen verzichtete er bewusst, da dieses Rennen unmittelbar vor seiner Paradedisziplin, den 200 Metern Rücken, angesetzt war. Dort blieb er zwar knapp über seiner Bestzeit, erreichte aber dennoch einen ausgezeichneten 6. Platz. „Mit meiner Bestzeit hätte ich das Finale erreichen können. Ich war vor meinem ersten Rennen aber sehr nervös und deshalb hat es leider nicht geklappt“, erklärte der etwas enttäuschte Schwimmer. Über 50 und 100 Meter Rücken stellte Raphaël jeweils neue Bestzeiten im 50-Meter-Becken auf und belegte die Plätze 25 und 12. Über 200 Meter Lagen wurde er nach einem Fehler beim Brustschwimmen leider disqualifiziert.

„Dies waren die letzten Belgischen Sommermeisterschaften in dieser Form“, erklärt Trainer Laurent Urbain. „Ab der kommenden Saison wird der Wettkampfkalender des nationalen Schwimmverbandes auf Initiative des flämischen Verbandes grundlegend umgestellt. Bisher konnten wir uns mit einem Trainingslager in Ostende optimal auf die Sommermeisterschaften vorbereiten. Wenn die Meisterschaften künftig bereits im Mai stattfinden, wird das deutlich schwieriger. Umso erfreulicher sind die Ergebnisse, die unsere Schwimmerinnen und Schwimmer in diesem Jahr erzielt haben. Sie haben sich die Sommerpause auf jeden Fall verdient.“

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