Virtueller Wettkampf …

15. Juni 2021

Seit mehr als einem Jahr steht die Welt der Schwimmer genau wie der anderen Sportarten auf dem Kopf. Obwohl die Schwimmbäder in Belgien seit dem 1. Dezember geöffnet sind, ist ein Training ohne wirkliche Ziele nicht immer einfach.

Aus diesem Grund hat der Lütticher Verein Mosan die Idee ins Leben gerufen, einen virtuellen Wettkampf zu organisieren, bei dem die Vereine in ihrem eigenen Becken in drei Serien Rennen organisieren können, die dann später zu einem virtuellen Ranking zusammengelegt werden, um so wieder ein wenig Motivation ins Training zu bringen. Mehr als 27 Vereine der ganzen Wallonie, worunter die drei ostbelgischen Vereine, haben sich angemeldet. In Sankt Vith fand letzten Samstag der letzte dieser Trainings-Wettkämpfe statt.

Für die Entchen (Jahrgang 2011) war über die verschiedenen Tage ein vielseitiges Programm aufgestellt worden. So konnten die Jüngsten der SSSV zum ersten Mal die 400 Kraul-Strecke schwimmen, und hier konnte Max Gilson sofort unter die 7 Minuten schwimmen, während Luca Frauenkron und Hugo Collienne sich ein spannendes Rennen lieferten. Auch Laurence Schwall, Ella Fonk und Louisa Kohnen konnten über diese nicht immer einfach einzuteilende Strecke gute Zeiten zeigen. In den anderen Strecken konnten alle sich sehr gut verbessern, wobei Max und Laurence zum Beispiel nur noch 2 bzw. 3 Sekunden vom begehrten Gardon-Zeichen entfernt sind. Trainer Yannick Zeimers: „Auch wenn die Zeiten nicht offiziell gelten, da bei offiziellen Wettkämpfen mindestens 2 Vereine gegeneinander antreten müssen und ein Kampfrichter aus einem anderen Verein dabei sein muss, können wir doch viele Lehren aus diesen Wettkämpfen ziehen. Schließlich wird ein Rennen immer anders geschwommen, und wir als Trainer können sehen, ob die Anweisungen und Technik umgesetzt werden können.“

Für die Jahrgänge 2010 und älter standen am ersten Tag die langen Strecken auf dem Programm, beim zweiten Teil dann die 200 Meter und beim letzten Teil die Sprint-Strecken über 50 und 100 Meter. Hanna Leuschen und Melissa Lebrun (beide 2010) schwammen zum ersten Mal die 800 Meter Freistil und hier konnte Hanna erneut ihre Standfestigkeit auf den langen Strecken unter Beweis stellen. Sie schwamm nicht nur die zweitschnellste Zeit ihres Jahrgangs aller teilnehmenden Vereine, sondern erreichte damit auch die Gardon-Zeit für 11 Jahre (was sie aber noch auf einem offiziellen Wettkampf bestätigen muss). Auch Melissa schwamm eine gute Zeit, beide konnten sogar ihre Durchgangszeiten auf 200 und 400 Meter verbessern. Jonas Colonerus, auch Jahrgang 2010, schwamm eine gute Zeit auf 400 NL, während er auf 200 Rücken nur noch 2 Sekunden vom Gardon entfernt ist. Die älteren Jungs schwammen die längste Becken-Strecke über 1500 Meter Freistil, hierbei konnte Raphaël Urbain (2008) das vereinsinterne Rennen mit einer guten Zeit (sowie Bestzeiten auf 200, 400 und 800 Meter als Zwischenzeiten) für sich entscheiden. Sullivan Fraiture (2006) konnte eine sehr gute Zeit auf 400 Lagen hinlegen, aber auch Daniel Colonerus (2008) und Antoine Didy (2007) konnten ihre Bestzeiten auf allen Strecken sehr gut verbessern. Daniel Colonerus und Raphaël Urbain schwammen die Zeiten für den Gardon für 13 Jahre in 200 Rücken, Daniel ist in 50 Rücken sogar nur noch wenige Hundertstel von der Zeit des „Jungen Hai“-Abzeichens entfernt, während er in 50 NL mit 30“01 nur knapp an der magischen 30-Sekunden Marke vorbei geschwommen ist. Sullivan Fraiture zeigte erneut, dass ihm besonders die Brust- und Schmetterlingstrecken liegen, hier konnte er seine Vor-Corona-Zeiten erheblich verbessern (auf 200 Schmetterling um 45 Sekunden!). Bei den älteren Mädchen nahmen Lara Urbain, Tatjana Lebrun, Sally Cohnen, Kathrin Haas sowie Linda und Laura Argun an verschiedenen Rennen teil und konnten so sehen, wie ihr Leistungsniveau gerade ist. Trainer Thierry Classen: „Für viele war der letzte Wettkampf Anfang 2020, einige hatten die Gelegenheit genutzt, im Oktober in Ettelbrück an den Start zu gehen. Während der Schwimmbadschließungen haben die Schwimmerinnen und Schwimmer versucht, sich weiter fit zu halten, und seit Februar können wir wieder trainieren, wenn auch nur 4 Mal die Woche statt vorher 6 Mal, was bei den älteren Mädchen natürlich dazu führt, dass keine Bestzeiten zu erwarten sind. Aber natürlich werden jetzt die ersten offiziellen Wettkämpfe ab vielleicht Juli erwartet und richten wir uns schon auf die nächste Saison 2021-2022, die dann hoffentlich unter normalen Umständen stattfinden kann“.

Kontakt:
Telefon : 0473/48 75 79

E-Mail : sssv@ffbn.be

 

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